Israelaustausch 2017

Shalom!

Die Idee entstand im Herbst 2015! Seitdem planten Tatjana Buchwald und Rainer Schollas die Gründung und den Aufbau einer Schulpartnerschaft mit einer israelischen Schule. Knapp anderthalb Jahre später, nach intensiven Vorbereitungen, fuhren elf Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 11, 12 und 13, zusammen mit Tatjana Buchwald und Rainer Schollas, vom 16.10. - 26.10.2017 nach Israel!

2017 Israel Fahne

Gemeinsam kehrten wir mit Eindrücken, Erlebnissen und Erinnerungen zurück, die wir nicht vergessen werden!

Gedenken an den Holocaust - Studientag in Yad Vashem

Yad Yashem - Ein Denkmal und ein Name

Am 24.10.17 fuhren wir von Tel Aviv aus zu einem Studientag nach Yad Vashem, Jerusalem! Der Name Yad Vashem bezieht sich auf die Bibelstelle im Buch Jesaja (Jes 56, 5) und bedeutet „Denkmal“ und „Name“. Mit dem Sammeln von Namen der Verstorbenen des Holocausts wird in Yad Vashem der Anfang einer Geschichte geschrieben. In Anlehnung an den Historiker Emanuel Ringelblum, der das Untergrundarchiv im Warschauer Ghetto initiiert hat und damit einen wichtigen Grundstein für den Erinnerungsort Yad Vashem gelegt hat, wurde betont: „Man kann nicht weiterleben, wenn das Gedächtnis eines Volkes verschwunden ist.“ Es ist wichtig, die Welt daran zu erinnern, was geschah, damit sich der Holocaust nicht wiederholt.

2017 Israel Yad Vashem Tal der Gemeinden Stein
Foto: Yad Vashem, Jerusalem

Das 'Tal der Gemeinden' ist ein massives, 2.5 Morgen großes Denkmal, das aus dem natürlichen Felsboden ausgehoben wurde. Auf 107 Wänden sind die Namen von über 5.000 jüdischen Gemeinden, die im Holocaust zerstört wurden oder nur knapp überlebten, eingraviert.

2017 Israel Yad Vashem Tal der Gemeinden
Foto: Yad Vashem, Jerusalem, Tal der Gemeinden

2017 Israel Yad Vashem Gedenkhalle
Foto: Yad Vashem, Jerusalem, Gedenkhalle

Die Gedenkhalle, ein zeltähnliches Gebäude aus Basalt ermöglicht es den Besuchern, das Andenken der Ermordeten zu ehren. Auf dem Fußboden stehen die Namen von 22 nationalsozialistischen Mordstätten -Vernichtungs- und Konzentrationslagern, Durchgangslagern und Exekutionsstätten- ausgewählt aus den Hunderten von Mordstätten, die es überall in Europa gab. Eine Gedenkflamme brennt beständig hinter einer Steinplatte, unter der die Asche von Opfern der Vernichtungslager begraben ist.

2017 Israel Yad Vashem Waggon
Foto: Yad Vashem, Jerusalem, Denkmal für die Deportierten

Das Denkmal für die Deportierten wurde als Denkmal für die Millionen von Juden errichtet, die in Viehwaggons gepfercht und von überall in Europa in die Vernichtungslager transportiert wurden. Ein originaler deutscher Viehwaggon, der Yad Vashem von der polnischen Regierung übergeben wurde, steht im Mittelpunkt dieser Denkmalstätte.

2017 Israel Gedenkblatt II2017 Israel Gedenkblatt I
Fotos: Gedenkblätter für Rosy Mühlfelder und Armin Holländer aus Unna

In der Halle der Namen werden Gedenkblätter gesammelt, sie haben den Umfang von einer Seite. Ziel es ist, die persönliche Identität und kurze Lebensgeschichte der sechs Millionen Juden, die von den Nazis und ihren Helfershelfern ermordet wurden, zu rekonstruieren. Die Gedenkblätter, die von Überlebenden, Familienmitgliedern oder Freunden und Bekannten eingereicht werden, dokumentieren den Namen und die biographischen Details jedes Opfers und sofern vorhanden, begleitet von Fotos.

2017 Israel Yad Vashem Ausblick auen Museum
Foto: Yad Vashem, Jerusalem, Museum zur Geschichte des Holocaust

Das Besondere des Museumskonzeptes ist, dass es versucht, Partikulares und Universelles zu verbinden. Jüdisches Leben wird zudem nicht auf die Zeit der Shoah reduziert, sondern sowohl vor, während als auch nach der Shoah dargestellt. Auch wenn der Aufbau der Ausstellung letztlich chronologisch erfolgt, so bietet sie dem Betrachter unterschiedliche Aspekte und Geschichten an, die sich wie ein Mosaik zusammenfügen lassen und individuelle Zugangsweisen ermöglichen.

2017 Israel Yad Vashem Museum Ausblick
Foto: Yad Vashem, Jerusalem, Museum zur Geschichte des Holocaust

Beim Verlassen der Ausstellung öffnet sich die Spitze des Prismas, ragt aus dem Berg hinaus und es weitet sich der Blick auf die umliegende Landschaft Israels. Der Besucher gelangt ins Hier und Jetzt zurück.


Die Halle der Erinnerungen, ein imposantes, zeltähnliches Gebäude aus Basalt ermöglicht es den Besuchern, das Andenken der Ermordeten zu ehren. Auf dem Fußboden stehen die Namen von 22 nationalsozialistischen Mordstätten - Vernichtungs- und Konzentrationslagern, Durchgangslagern und Exekutionsstätten – ausgewählt aus den Hunderten von Mordstätten, die es überall in Europa gab. Eine Gedenkflamme brennt beständig hinter einer Steinplatte, unter der die Asche von Opfern der Vernichtungslager begraben ist.

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