PWG - Die fahrradfreundliche Schule

Umweltfreundliche und gesunde Fortbewegung

Die Agenda-21-Gruppe der Peter-Weiss-Gesamtschule arbeitet seit vielen Jahren an dem Ziel, die Peter-Weiss-Gesamtschule fahrradfreundlich auszurichten. Auf diesem Weg hat es Anerkennung und Erfolge gegeben, aber auch Rückschläge mussten hingenommen werden. Die Förderung der Gesundheit durch Bewegung und Umweltschutz auf lokaler Ebene in Zeiten des globalen Klimawandels sind treibende Kräfte bei Eltern, Schülern und Lehrern.

Die Fahrradwerkstatt steht allen Schülerinnen und Schülern an drei Tagen im offenen Angebot in den Mittagspausen und für Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung, Mängel an ihren Rädern zu beheben. In den Pausen können Schüler besondere Fahrräder für die Pausengestaltung ausleihen.

Sichere Radwege zur PWG

Ab dem Jahre 2003 ging die Agendagruppe das Thema „Fahrradfreundliche Schule“ konzeptioneller an. In Zusammenarbeit mit dem Radverkehrsbeauftragten der Kreisstadt Unna, Wilfried Appel, und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) wurden die Radwege zur Schule mit Schüler- und Elternbeteiligung abgefahren und auf Gefahrenstellen untersucht. Aus diesen Touren ging ein Bürgerantrag mit vielen Anregungen zur Schulwegsicherheit an die Stadt Unna hervor, die von der Stadt Unna umgesetzt wurden. Seit dieser Zeit ist auch die sichere Radverbindung aus Kessebüren auf der Arbeitsliste. Leider konnte hier keine schnelle Lösung gefunden werden. Neben vielen anderen Aktivitäten wurde die Peter-Weiss-Gesamtschule für dieses Projekt als „Umweltschule in Europa“ und „Schule der Zukunft“ geehrt.

-> hier können Sie/ könnt ihr den aktuellen Schulweg-Ratgeber 2015 herunterladen

Sichere Fahrradparkanlagen

In den Anfängen der Peter-Weiss-Gesamtschule existierten mehr Radabstellplätze als heute. Sie waren über das gesamte Schulgelände verteilt. Die Qualität war schlecht, da sie nicht überdacht und von der Marke „Felgenkiller“ waren. Viele waren demoliert und nicht nutzbar. Ein sicheres Anschließen der Rahmen war nicht möglich. Wo heute die „Grüne Mitte“ zum Verweilen einlädt, war früher ein Autoparkplatz. Der heutige Parkplatz war damals ein großer Schulhof. Aus Geldnöten der Stadt wurden Teile des damaligen Schulhofes als Grundstücke für die Bebauung am Tiggesgraben verkauft. Etliche Radparkplätze fielen dem Umbau zur Grünen Mitte zum Opfer. Die Agendagruppe setzte sich dafür ein, dass ein qualitativ hochwertiger Ersatz geschaffen wurde. Aus dieser Forderung entstand die überdachte Fahrradparkanlage nördlich von Haus 7. Da des Öfteren Schäden an Fahrrädern zu verzeichnen waren, werden die Radparkanlagen in den Pausen beaufsichtigt. Seit dem Schuljahr 2010/11 wird diese Anlage videoüberwacht.

Förderung der Verkehrserziehung

Ein weiterer Erfolg der Agendagruppe war die verbindliche Einführung einer Projektwoche zur Verkehrserziehung. Jeweils im 5. Schuljahr findet eine Projektwoche zu diesem Thema statt. Sie greift das erworbene Wissen der Schüler aus der 4. Klasse der Grundschule auf und baut dieses aus. Diese Projektwochen waren früher fünftägig. Mittlerweile sind sie jedoch nur noch dreitägig.

Fahrradservicepool

Ein Wettbewerb der Firma Shimano löste im Jahr 2005 die Idee des Fahrradservicepools aus. Ziel war die Unterstützung von Radausflügen von Lerngruppen. Leider wurde dieser Wettbewerb nicht gewonnen, doch die Stadtwerke Unna fanden die Idee unterstützenswert und sponsorten der Peter-Weiss-Gesamtschule mehrere Bikes. Darunter waren auch zwei Tandems, um auch bewegungseingeschränkten oder gehandicapten Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.

 

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