Beratung

Systemisch und prozessorientiert

Die Beratung ist in der Peter-Weiss-Gesamtschule systemisch und prozessorientiert angelegt. Beide Aspekte ergeben sich aus der Notwendigkeit, die einzelne Schüler/innenlaufbahn im Klassenverband und – insbesondere auch – in den differenzierten Kursen im Auge haben zu müssen. Das Klassenlehrerpaar als erste Beratungsinstanz und der/die dem Jahrgang zugeordnete Beratungslehrer/in, die die Schüler/innen von Klasse 5 an begleiten, bilden zusammen mit den Abteilungsleitungen und den Sozialpädagoginnen ein Beratungsteam, zu dem nach Bedarf auch der Didaktische Leiter hinzugezogen wird. Auf diese Weise ist eine kontinuierliche Beratung bis zum Schulabschluss gesichert.
Eine Zusammenfassung der Beratungsfelder an der PWG sehen Sie hier: Beratungsfelder – PWG

In die Beratung von Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Kolleginnen und Kollegen werden häufig außerschulische Institutionen miteinbezogen, um eine umfassende multipro­fessionelle Herangehensweise bezüglich der einzelnen Fälle zu ermöglichen.

Mit folgenden außerschulischen Institutionen und Personen besteht eine Zusammenarbeit:

  • Jugendamt Unna, Kreisjugendamt Unna und Jugendamt Werl
  • SPZ Königsborn
  • Schulpsychologischer Dienst
  • MIKA (Frau Schotenröhr-Thormann) (feste Treffen 6-8x im Jahr und nach Bedarf)
  • Lokale kinderpsychologische Praxen (feste Treffen 2x im Jahr)
  • Schulärztin
  • LWL-Klinik Hamm
  • LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie Herdecke
  • LRS-Förderung
  • Träger der Integrationskräfte

Beratungslehrer/innen im Schuljahr 2019/20

Frau Kleineberg
Frau KleinebergJahrgang 5
Veronika Küster
Veronika KüsterJahrgang 6
Frau Middrup-Petrausch
Frau Middrup-PetrauschJahrgang 7
Frau Uhlig
Frau UhligJahrgang 8
Frau Gehrke
Frau GehrkeJahrgang 9
Frau Sohrweide
Frau SohrweideJahrgang 10
Abschlüsse

Alle Abschlüsse unter einem Dach

Perspektiven in der Sekundarstufe I

Als integrierte Gesamtschule bietet die PWG die Möglichkeit, alle Schulabschlüsse bis hin zur Allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, ohne einen Schulwechsel zu erlangen. Durch die Fachleistungsdifferenzierung und neigungsbezogene Wahlmöglichkeiten in der Sekundarstufe I berücksichtigt sie dabei individuelle Stärken und Schwächen von Schülerinnen und Schülern ebenso wie besondere Interessen. Ein umfassendes Förderkonzept unterstützt die schulische Entwicklung.Gleichzeitig sichert Unterricht im Klassenverband gemeinsames Lernen.

Ergänzt wird der Unterricht in einem verlässlichen Ganztag durch ein außerordentlich vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften und offenen Angeboten.

Am Ende der Sekundarstufe I können – nach dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 – am Ende des 10. Jahrgangs alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

  • der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • die Fachoberschulreife (FOR) / “Mittlerer Bildungsabschluss”
  • die Fachoberschulreife mit Qualifikation (FOR-Q), die zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt

Gymnasiale Oberstufe

In der dreijährigen gymnasialen Oberstufe bereitet der Unterricht in Grund- und Leistungskursen auf das für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtende Zentralabitur vor, mit dessen Bestehen die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erworben wird. Bereits am Ende des 12. Jahrgangs kann der Schulische Teil der Fachhochschulreife erlangt werden.

Für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Einen Termin vereinbaren Sie bitte über das Sekretariat.

Eine Übersicht über die Schullaufbahn an der PWG und eine Übersicht über die Abschlüsse in der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe finden Sie unter folgenden Links:

Schullaufbahn an der PWG

Schulabschlüsse in der Sekundarstufe I

Gymnasiale Oberstufe – Der Weg zum Abitur

Zertifikate

Französisch-Diplom

Prü̈fungen teil. Das international anerkannte Sprachdiplom DELF (Diplôme d’Etudes en Langue Française) ü̈berprüft die Französisch-Kenntnisse von Nicht-Muttersprachlern und gliedert sich in folgende Niveaustufen: A1 + A2 (allgemeine Sprachverwendung) und B1 + B2 (selbstständige Sprachverwendung). Dieses Sprachdiplom wurde 1985 geschaffen und wird vom Ministère de l’Education Nationale vergeben. Jedes Diplom trägt das Siegel dieses französischen Ministeriums. Die Zertifikate wurden 2006 ü̈berarbeitet und an den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen fü̈r Sprachen (GER) angepasst. Durch die DELF-Prü̈fung können Schü̈lerinnen und Schü̈ler ein unabhängiges Diplom erwerben, das ihnen mü̈ndliche und schriftliche Sprachfertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben) bescheinigt.Das Diplom DELF kann nach der Schullaufbahn den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Fremdsprachenkenntnisse sind im Zuge der Globalisierung von herausragender Bedeutung.

Anerkennung der unterschiedlichen Qualifikationen weltweit, da er genau definiert, was Lernende können müssen, um in der Fremdsprache erfolgreich interagieren zu können. Darü̈ber hinaus schafft er eine gemeinsame Basis und fördert so auch die Verstärkung der internationalen Kooperation auf dem Gebiet der modernen Fremdsprachen. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 900 Prü̈fungszentren, die jährlich ü̈ber 60.000 Diplome erteilen, und auch in Deutschland nehmen die Teilnehmerzahlen ständig zu.

An der Peter-Weiss-Gesamtschule wurde die Teilnahme an den DELF-Prü̈fungen von Frau Hergeth initiiert und seitdem koordiniert. Insgesamt haben bisher über 60 Schü̈lerinnen und Schü̈ler der WP-I Französischkurse der 8., 9. und 10. Klasse die Prü̈fungen der Niveaustufen A1, A2 und B1 absolviert. Bei B1 handelt es sich um das höchst mögliche Ziel für die Sekundarstufe I.

Die schriftlichen Priüfungen finden für unsere Schülerinnen und Schüler immer an einem Samstag in der PWG statt. Fü̈r die mündlichen Prüfungen, die immer an einem anderen Ort stattfinden, reisten die Prüfungskandidaten bereits nach Paderborn, Dü̈sseldorf, Dortmund, Mü̈nster und Witten. Die DELF-Schü̈lerinnen und Schü̈ler haben sich in den letzten Schuljahren darauf eingelassen, gemeinsam in einer AG viele Stunden, auch Überstunden (aus der Sicht der Schü̈lerinnen und Schü̈ler), Französisch „bis zum Umfallen“ zu pauken. Es ging aber auch darum, in einer entspannten Atmosphäre die Ängste und Sorgen um die Prü̈fungen im Schriftlichen und Mü̈ndlichen zu mindern.

Bei einer der zurückliegenden mü̈ndlichen B1-Prüfungen, waren Kollegen von anderen Schulen äußerst erstaunt, dass eine Gesamtschule an diesen Examina ü̈berhaupt – und erfolgreich – teilnimmt.

Durch die Möglichkeit des Erwerbs eines international anerkannten Sprachdiploms können Schü̈lerinnen und Schü̈ler motiviert werden, Französisch weiterzulernen. Mit diesem klaren Ziel vor Augen und der Aussicht auf ein Diplom in der Tasche fällt das Lernen natü̈rlich leichter, was die bisherigen Teilnehmer alle bestätigen können.