Trotz Sozialstaat – Jeder Sechste in Deutschland lebt in relativer Armut?

Betroffen sind vor allem kranke und alte Menschen, Niedriglöhner und Arbeitslose, kinderreiche Familien und Alleinerziehende. Wie Deutschland als Sozialstaat diesen Menschen hilft, damit beschäftigen sich Schüler*innen der Klasse 10 im Wahlfach Arbeitslehre-Wirtschaft. Auch wie in Unna konkret geholfen wird, kam zur Sprache. Die Tafel in Unna leistet dazu seit 2004 einen wichtigen Beitrag.

Ulrike Trümper, Vorsitzende der Unnaer Tafel, erzählte den Schüler*innen zunächst von ihrer Arbeit bei der Tafel und den Gründen, warum Sie ehrenamtlich tätig ist. Fest steht aber: „Ehrenamt muss man erleben. Wenn sich ein Kind bei der Ausgabe über eine einzige Milchschnitte freut, ist das etwas ganz Besonderes.“ so Trümper. Für die Zukunft würde sich Frau Trümper aber wünschen, dass es keine Tafeln mehr geben muss, die Transferleistungen des Staates wie Rente, ALG I und II also ausreichen würden, um jedem Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Denn der Besuch der Tafel ist für viele Betroffene immer noch mit Scham verbunden.

Wir danken Frau Trümper ganz herzlich für ihren Besuch und hoffen, dass die Spendenaktion für die Unnaer Tafel der Klasse 6a auch auf unserem diesjährigen Weihnachtsbasar am 6.12.2019 auf große Resonanz stößt.

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